Was ist ein QR-Code?
Sie haben diese Symbole, die sich scannen lassen, wahrscheinlich schon überall gesehen: Menus in Restaurants, Veranstaltungstickets oder Bordkarten für Flüge. Mit einem kurzen Scan mit der Kamera Ihres Handys können Sie in Sekundenschnelle eine Website öffnen, Ihr Essen auswählen oder wichtige Informationen abrufen.
Aber wie funktionieren QR-Codes eigentlich? Ist es immer sicher, sie zu scannen? Im nachfolgenden Leitfaden erklären wir Ihnen, was ein QR-Code ist, wie er funktioniert und was Sie wissen sollten, bevor Sie ihn scannen.
Einführung in QR-Codes
Ein QR-Code ist eine Art Matrix-Barcode. Er wurde für schnelle und effiziente Datenkodierung entwickelt. Sie erkennen ihn leicht an seinem charakteristischen schwarz-weißen Muster aus quadratischen Modulen. Scannen Sie einen solchen zweidimensionalen Code mit einem QR-Code-Lesegerät oder einer Smartphone-Kamera, bekommen Sie schnell Zugriff auf die darin enthaltenen Informationen.
Was bedeutet QR?
QR steht für „Quick Response" (schnelle Antwort). Der Name leitet sich von der hohen Geschwindigkeit ab, womit solche Codes funktionieren. Sie liefern fast sofort nach dem Scannen ein Resultat.
Wer hat den QR-Code erfunden?
QR-Codes wurden 1994 von Masahiro Hara erfunden. Er ist ein japanischer Ingenieur des Automobilunternehmens Denso Wave. Er wollte etwas sehr effizientes entwickeln, das schneller als herkömmliche Barcodes ist. Ursprünglich war das System gedacht, um die Verfolgung von Automobilteilen in Fertigungswerken zu erleichtern.
Wie unterscheiden sich QR-Codes von Barcodes?
QR-Codes funktionieren ähnlich wie herkömmliche Barcodes. Allerdings bieten sie einige wesentliche Vorteile:
- Datenkapazität: Herkömmliche Barcodes sind linear oder eindimensional. Das bedeutet, dass sie nur eine begrenzte Menge an Daten speichern können. Das sind normalerweise bis zu etwa 100 Zeichen. QR-Codes sind hingegen zweidimensional und codieren Daten sowohl horizontal als auch vertikal. Dadurch können sie mehrere tausend Zeichen speichern.
- Widerstandsfähigkeit: Barcodes können leicht beschädigt werden. Ein leichter Kratzer, Fleck oder Riss kann sie bereits unlesbar machen. QR-Codes sind dank ihrer integrierten Fehlerkorrektur robuster. Selbst wenn ein Teil eines QR-Codes beschädigt ist, lässt er sich dennoch mit einer QR-Code-App oder einem QR-Code-Lesegerät scannen.
- Vielseitigkeit: Barcodes werden hauptsächlich im Einzelhandel und bei der Bestandsverfolgung eingesetzt. QR-Codes haben weitaus mehr Verwendungsmöglichkeiten. Mögliche Einsatzgebiete sind digitale Tickets sowie intelligente Verpackungen bis hin zu kontaktlosen Zahlungen und Marketingkampagnen. Sie wurden während der Pandemie sogar für die Kontaktverfolgung im Zusammenhang mit COVID-19 verwendet.
- Komfort: Barcodes lassen sich nur in eine Richtung scannen. Das Lesegerät muss also genau ausgerichtet sein. Zudem können nur spezielle Barcode-Scanner die Daten lesen. QR-Codes sind für die breite Öffentlichkeit wesentlich bequemer. Fast jeder kann einen QR-Code mit seinem Handy scannen. Es funktioniert sogar aus verschiedenen Winkeln oder Richtungen.
Wie funktionieren QR-Codes?
QR-Codes funktionieren ähnlich wie herkömmliche Barcodes. Sie können allerdings mehr Daten auf kleinerem Raum speichern. Anstelle von Linien verwenden sie winzige schwarz-weiße Quadrate, die in einem Raster angeordnet sind. Scannen Sie einen QR-Code mit Ihrer Handy-Kamera oder einem QR-Lesegerät, liest die Software das Muster und wandelt es in etwas Nützliches um. Das sind etwa eine Website-URL, Kontaktdaten oder eine Zahlungsmethode.
Hauptkomponenten eines QR-Codes
Jeder QR-Code besteht aus sieben Hauptteilen:
- Leere Zone: Das ist der leere Bereich um den QR-Code herum. Er gibt dem Scanner eine klare Grenze. Damit lässt sich der Code ohne Störungen durch benachbarte Elemente leicht erkennen.
- Findermuster: Findermuster, auch als Positionserkennungsmuster bezeichnet, sind die drei großen Quadrate, die Sie in der oberen linken, oberen rechten und unteren linken Ecke sehen. Sie helfen dem Scanner, die Position und Ausrichtung des Codes zu finden.
- Ausrichtungsmuster: Ein kleineres Quadrat, normalerweise in der unteren rechten Ecke. Es sorgt dafür, dass der Code auch dann lesbar bleibt, wenn Sie ihn in einem Winkel scannen. Nicht alle QR-Codes haben eine solche Funktion. Meist wird sie bei größeren, komplexeren Codes eingesetzt.
- Timing-Muster: Dieses Muster sieht wie eine L-förmige Linie aus, die die Finder verbindet. Damit kann der Scanner die Größe des Rasters messen und die einzelnen Quadrate korrekt lesen, selbst wenn der Code leicht beschädigt ist.
- Versionsinformationen: Die Informationen zur Version sind in der Nähe des Finders oben rechts und teilen dem Scanner mit, welche Version des QR-Codes er liest. Es gibt 40 verschiedene QR-Code-Versionen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Modulen.
- Informationen zum Format: Sie befinden sich in der Nähe der Finder und enthalten Informationen über das Datenmaskenmuster sowie die Fehlerkorrekturstufen des QR-Codes. Dadurch bleibt er auch lesbar, wenn er leicht beschädigt ist.
- Datenzellen: Das sind alle anderen schwarz-weißen Quadrate im Raster. Sie speichern die tatsächlichen Daten, auf die Sie beim Scannen des Codes zugreifen möchten.

Eingabemodi für QR-Codes
Erstellen Sie einen QR-Code, hängt die Art und Weise, wie Informationen darin gespeichert werden, von einem sogenannten Eingabemodus ab. Stellen Sie sich das als die „Sprache" vor, die Ihr QR-Code zum Speichern von Daten benutzt. Jeder Modus ist für verschiedene Arten von Zeichen ausgelegt. Zudem hat jeder unterschiedliche Speicherlimits. Nachfolgend finden Sie die vier wichtigsten Eingabemodi:
- Numerisch: Wird nur für Zahlen (0–9) benutzt. Da der Modus sehr effizient ist, lassen sich in einem einzigen QR-Code mehr als 7000 Ziffern speichern. Das ist für lange Zahlenfolgen oder IDs ideal.
- Alphanumerisch: Der Modus unterstützt alphanumerische Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen) sowie einige Sonderzeichen, etwa „%" und „$". Damit lassen sich über 4000 Zeichen speichern. Daher ist das für Dinge wie Gutschein-Codes oder kurze Textnachrichten ideal.
- Byte: Unterstützt Zeichen aus dem Zeichensatz ISO-8859-1. Er umfasst die meisten westlichen Buchstaben und Symbole. Damit lassen sich fast 3000 Zeichen speichern. Daher ist das für mehrsprachige Texte oder detaillierte Daten nützlich.
- Kanji: Der Modus wurde speziell für japanische Zeichen unter Verwendung des Shift-JIS-Zeichensatzes entwickelt. Er war der ursprüngliche Modus, da QR-Codes in Japan erfunden wurden. Er speichert Doppelbyte-Zeichen effizient und eignet sich daher ideal für japanischen Text.
Statische vs. dynamische QR-Codes
Es gibt zwei Haupttypen von QR-Codes: statische und dynamische.
- Statische QR-Codes: Solche Codes sind fix. Sobald Sie einen erstellt haben, lassen sich die darin enthaltenen Daten nicht mehr ändern. Was Sie zu Beginn eingegeben haben, bleibt immer gleich. Statische QR-Codes eignen sich gut für einmalige oder unveränderliche Anwendungen. Das sind etwa Anmeldungen für Veranstaltungen, WLAN-Codes oder kontaktlose Check-ins.
- Dynamische QR-Codes: Sie sind flexibler. Anstatt feste Daten zu speichern, verweisen sie auf eine URL. Sie lässt sich bei Bedarf jederzeit aktualisieren. Das heißt, sie haben immer denselben QR-Code, können aber das Ziel ändern. Das ist ideal für Marketingkampagnen, Produktverpackungen oder mobile Zahlungen.
Arten von QR-Codes und ihre Verwendung
QR-Codes gibt es in vielen Formen. Die Einsatzgebiete reichen von QR-Codes für ein Menü in einem Restaurant bis hin zu Produktauthentifizierungs-Codes auf Verpackungen. Nachfolgend finden Sie einige der gängigsten Beispiele und ihre Funktionen:
- QR-Codes mit einer Website-URL: Sie nutzen eine URL-Weiterleitung, um Personen direkt zu einer bestimmten Webseite zu leiten. Das ist etwa eine Produktseite, eine Werbeaktion oder eine sogenannte Landing Page. Sie gehören zu den häufigsten QR-Codes, die Sie sehen.
- QR-Codes für vCard: Sie funktionieren wie digitale Visitenkarten. Sie geben sofort Kontaktdaten wie Ihren Namen, Ihre Berufsbezeichnung, Ihre Telefonnummer, Ihre E-Mail-Adresse und Links zu sozialen Netzwerken weiter. Solche Codes eignen sich perfekt für Networking oder Selbstvermarktung.
- QR-Codes für WLAN: Mit einem WLAN-QR-Code kann sich jemand sofort mit einem Netzwerk verbinden. Die Person muss nicht erst danach suchen oder ein Passwort eingeben. Man findet sie häufig in Hotels, Cafés, Restaurants sowie Coworking Spaces. Dort vereinfachen Sie die Anmeldung im Netzwerk.
- QR-Codes für einen App-Store: Solche QR-Codes leiten Nutzer zur Seite einer App im Apple App Store oder Google Play Store weiter. Es ist eine einfache Möglichkeit für App-Entwickler, die Downloadzahlen zu steigern. Nutzer finden damit die richtige App einfacher und müssen nicht manuell danach suchen.
- QR-Codes für soziale Medien: QR-Codes für soziale Medien können Links zu mehreren sozialen Profilen enthalten. Mit einem einzigen Scan können Nutzer auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder andere Konten einer Person zugreifen. Das ist nützlich für Influencer, Unternehmen und Entwickler, die ihr Publikum vergrößern möchten.
- QR-Codes zum Herunterladen von Dateien: Möchten Sie schnell eine PDF-Datei, ein Bild oder ein Dokument teilen? Mit QR-Codes zum Herunterladen von Dateien können Sie Dateien sofort nach dem Scannen übermitteln. Das spart Zeit spart und vermeidet lange E-Mail-Verläufe oder komplizierte Download-Links.
- QR-Codes für E-Mail, SMS und Telefon: Solche Codes ermöglichen schnelle Interaktionen, etwa das Versenden einer vorformulierten Textnachricht, das Verfassen einer E-Mail oder das automatische Wählen einer Telefonnummer. Sie werden häufig im Kundenservice, in Marketingkampagnen sowie zur Lead-Generierung eingesetzt. Damit lässt sich eine Kontaktaufnahme vereinfachen.
- QR-Codes für Veranstaltungen und Geolokalisierung: QR-Codes für Veranstaltungen vereinfachen die Registrierung von Gästen, die Ticketvalidierung oder die Weitergabe von Details zu bevorstehenden Veranstaltungen. QR-Codes für die Geolokalisierung hingegen können sofort einen physischen Standort weitergeben, was sie für die Veranstaltungsplanung, Reiseführer und sogar Immobilienanzeigen nützlich macht.
- Multi-URL-Codes: Sie sind dynamisch. Je nach Zeitpunkt, Sprache oder Ort des Scans können unterschiedliche Links angezeigt werden.
- QR-Codes für MP3: Sie wurden für die Weitergabe von Audiodateien wie Musiktiteln, Podcasts oder anderen Aufnahmen entwickelt. Daher sind sie für Musiker und Content-Ersteller nützlich.
So scannen Sie einen QR-Code
Früher war das Scannen von QR-Codes etwas umständlicher als heute. Häufig musste man eine spezielle QR-Code-Reader-App auf seinem Gerät installieren. Heute haben jedoch fast alle Smartphones und sogar Tablets einen integrierten QR-Code-Scanner. Das Scannen von Codes ist nun schnell, einfach und bequem.
Scannen von QR-Codes mit einem iPhone oder iPad
Es gibt zwei Möglichkeiten, QR-Codes auf einem iOS-Gerät zu scannen:
Methode 1. Benutzen Sie die Camera app (Kamera-App)
- Öffnen Sie die Camera app (Kamera-App).

- Richten Sie Ihre Kamera auf den QR-Code.
- Tippen Sie auch die Benachrichtigung, um den Link zu öffnen, der hinter dem Code liegt.

Methode 2. Nutzen Sie das Control Center (Kontrollzentrum)
Sie müssen zunächst das Code Scanner (Codescanner-Widget) zu Ihrem Control Center (Kontrollzentrum) hinzufügen:
- Wischen Sie von der oberen rechten Ecke des Bildschirms nach unten.

- Halten Sie den Hintergrund längere Zeit gedrückt, bis Sie die Option sehen, das Control Center (Kontrollzentrum) anpassen zu können. Tippen Sie auf Add a Control (Steuerelement hinzufügen).

- Tippen Sie auf Scan Code (Code scannen).

Sobald Sie das hinzugefügt haben, können Sie Codes schnell scannen:
- Wischen Sie von der oberen rechten Ecke des Bildschirms nach unten.
- Tippen Sie auf das Symbol für den QR-Code-Scanner.

- Scannen Sie den Code und folgen den Anweisungen.
QR-Codes mit einem Android-Handy scannen
Android -Geräte bieten häufig zwei einfache Methoden, um QR-Codes zu scannen:
Methode 1. Nutzen Sie Ihre Camera app (Kamera-App)
- Öffnen Sie die Camera app (Kamera-App).

- Richten Sie Ihre Kamera auf den QR-Code.

- Tippen Sie auf den Banner, der erscheint.
Methode 2. Nutzen Sie Google Lens
- Öffnen Sie die App Google Lens oder tippen Sie auf das Lens-Symbol via Google Assistant oder in der Google-Suchleiste.

- Richten Sie Ihre Kamera auf den QR-Code.

- Tippen Sie auf den auftauchenden Link, um ihn zu öffnen.
QR-Codes auf einem PC oder Mac scannen
Das Scannen eines QR-Codes auf einem Computer funktioniert etwas anders als auf einem Smartphone. Es ist aber dennoch einfach. Sie haben zwei Optionen:
Methode 1. Verwenden Sie einen webbasierten QR-Scanner
- Suchen Sie ein Online-Tool zum Lesen von QR-Codes. Ein Beispiel wäre etwa Web QR.
- Damit können Sie entweder den Code mit der Kamera Ihres Computers scannen oder ein Bild des QR-Codes hochladen, damit er gelesen werden kann.
Methode 2: Laden Sie eine spezielle App herunter
- Laden Sie eine vertrauenswürdige QR-Code-Scanner-App für Ihr Betriebssystem herunter.
- Öffnen Sie die App und scannen Sie den Code mit Ihrer Kamera. Sie können auch eine Bilddatei mit dem QR-Code hochladen.
So erstellen Sie Ihren eigenen QR-Code
Möglicherweise möchten Sie auch Ihren eigenen QR-Code erstellen. Damit können Sie eine Datei teilen, für ein Produkt werben oder Follower in sozialen Medien gewinnen. Glücklicherweise gibt es viele QR-Code-Generatoren, die Ihnen dabei helfen.
Kostenlose und kostenpflichtige QR-Code-Generatoren
Sie können eine Reihe kostenloser webbasierter Tools und mobiler Apps verwenden. Das sind etwa der Adobe Express QR-Code-Generator oder der QR Code Generator. Es gibt auch kostenpflichtige Optionen. Sie ermöglichen normalerweise Zusatzfunktionen, bessere Anpassungsmöglichkeiten, höhere Sicherheit und, Codes in großen Mengen zu generieren. Sie eignen sich daher am besten für geschäftliche Nutzer, die schnell und effizient viele QR-Codes erstellen müssen.
So generieren Sie einen QR-Code kostenlos:
- Besuchen Sie die Generator-Website. Geben Sie den Link oder die Daten ein, die Sie in Ihrem QR-Code speichern möchten.

- Klicken Sie auf die Download (Download-Schaltfläche), um Ihren Code zu speichern und ihn mit anderen zu teilen, wie Sie möchten.

QR-Codes mit Chrome erstellen
Mit Chrome können Sie QR-Codes ganz einfach erstellen. Sie benötigen weder zusätzliche Tools noch Downloads. Dabei ist es egal, ob Sie auf Ihrem Handy oder Desktop arbeiten. Sie können jede Webseite schnell in einen scanbaren Code verwandeln und ihn mit anderen teilen.
Mit Android
Die mobile App von Chrome für Android bietet einen integrierten QR-Code-Generator. Er ist kostenlos und benutzerfreundlich. Es sind keine zusätzlichen Downloads oder anderweitige Software nötig. Befolgen Sie einfach die nachfolgenden Anweisungen:
- Öffnen Sie die Webseite, die Sie in Form eines QR-Codes teilen möchten. Tippen Sie anschließend auf die drei Punkte in der Ecke rechts oben. Tippen Sie anschlielend auf Share (Teilen).

- Tippen Sie auf QR code (QR-Code).

- Ihr QR-Code wird auftauchen. Sie können dann auf Download tippen, um ein Bild davon zu speichern und es mit anderen teilen.

Auf dem iPhone
- Öffnen Sie die Webseite, die Sie mit Chrome teilen möchten.
- Tippen Sie in der Ecke rechts oben auf das Symbol für das Teilen.

- Wählen Sie Create a QR code (QR-Code erstellen).

- Ihr QR-Code wird sofort erstellt, dann können Sie ihn speichern oder teilen.

Auf dem Desktop
Google bietet auch einen kostenlosen QR-Code-Generator, der in Chrome für PC und Mac integriert ist:
- Öffnen Sie irgendeine Webseite.
- Klicken Sie irgendwo auf der Seite mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option, um einen QR-Code für die entsprechende Seite zu erstellen.

- Es erscheint sofort ein QR-Code, den Sie herunterladen und teilen können.

Bewährte Verfahren für die Generierung von QR-Codes
Das Erstellen eines QR-Codes ist einfach. Um sicherzustellen, dass er für die Nutzer auch tatsächlich gut funktioniert, muss man etwas umsichtig sein. Ein schlecht gemachter oder ungetesteter Code kann die Nutzer eher frustrieren als ihnen helfen. Nachfolgend finden Sie einige bewährte Verfahren, die Sie beachten sollten:
- Stellen Sie sicher, dass der Link zu einer mobilfreundlichen Seite führt. Dann funktioniert er auch sicher für Nutzer von Smartphones und Tablets.
- Testen Sie Ihren QR-Code, bevor Sie ihn teilen.
- Fügen Sie Kontext hinzu. Dann wissen die Nutzer, was der QR-Code ist und wohin er sie führt.
- Stellen Sie sicher, dass alle von Ihnen geteilten QR-Codes groß genug sind, damit sie sich leicht scannen lassen.
- Vermeiden Sie es, das Design Ihres QR-Codes übermäßig anzupassen. Das kann beeinträchtigen, wie einfach er sich scannen lässt.
Wozu wird ein QR-Code benutzt?
QR-Codes haben sich von einer Nische zu einem allgegenwärtigen Phänomen entwickelt. Sie tauchen in allen möglichen Situationen des täglichen Lebens auf. Nachfolgend finden Sie einige der häufigsten Verwendungszwecke:
- Marketing und Werbung: QR-Codes finden Sie häufig auf Plakaten, Werbetafeln, Flyern oder sogar in Fernsehwerbung. Damit können Menschen den entsprechenden QR-Code scannen und sofort eine Website besuchen, einen Gutschein erhalten, sich für einen Newsletter anmelden oder mehr über ein Produkt sowie einen Service erfahren.
- Zahlungen und Finanztransaktionen: In vielen Geschäften, Restaurants und Apps können Sie mittlerweile einfach durch Scannen eines QR-Codes bezahlen. Anstatt Kartendaten einzugeben oder die Karte durchzuziehen, scannen Sie einfach den Code und tippen zur Bestätigung darauf. Eine solche Methode ist schnell, sicher und eignet sich perfekt für kontaktloses Bezahlen.
- Reisen und Ticketverkauf: Hotels verwenden QR-Codes für einen schnellen, kontaktlosen Check-in. Viele Fluggesellschaften, Bahnbetreiber und Veranstaltungsorte bieten QR-Code-basierte E-Tickets an. Sie scannen den Code einfach, steigen ein und fahren los. Tickets in Papierform sind nicht notwendig.
- Produktverpackungen und Lagerbestände: QR-Codes lassen sich auf intelligenten Produktverpackungen anbringen. Dann erhalten Sie sofort Zugriff auf Details wie Inhaltsstoffe, Anweisungen oder Echtheitsprüfungen. In Lagern und im Einzelhandel helfen sie zudem dabei, Lagerbestände effizienter zu verfolgen und zu verwalten.
- Bildung und Veranstaltungsmanagement: Schulen und Universitäten verwenden QR-Codes in Bibliotheken, Klassenzimmern sowie Kursmaterialien. Damit lassen sich Ressourcen schnell austauschen. Organisatoren von Veranstaltungen nutzen sie, um die Teilnahme zu tracken, Zeitpläne zu teilen und für bevorstehende Veranstaltungen zu werben.
Sind QR-Codes sicher?
QR-Codes sind praktisch und weit verbreitet. Das heißt aber nicht, dass sie auch immer sicher sind. Betrüger und Cyberkriminelle haben Methoden entwickelt, um sie zu missbrauchen. Bösewichte verwandeln sie oft in bösartige QR-Codes. Sie sollen Menschen dazu verleiten, schädliche Websites zu besuchen oder Malware herunterzuladen.

- Fälschung von QR-Codes (Spoofing): Das passiert, wenn ein Betrüger einen legitimen QR-Code (etwa auf einem Plakat oder einer Speisekarte in einem Restaurant) mit seiner eigenen gefälschten Version überdeckt oder ersetzt. Die Sache sieht sicher aus. Scannen Sie ihn aber, gelangen Sie möglicherweise an einen unerwarteten Ort. Häufig ist das eine gefährliche Website.
- Phishing mittels QR: Einige Angreifer verbergen Phishing-Links in QR-Codes. Scannen Sie einen und folgen dann dem Link, könnten Sie zu einer gefälschten Login-Seite gelangen, die Ihre Anmeldedaten stehlen möchte. Möglicherweise landen Sie auch auf einer Website, die Ihren Datenschutz komprimiert.
- Malware: Ein schädlicher QR-Code kann auch Links zu Malware-Downloads verbergen. Ein kurzer Scan sowie ein Fingertipp und schon haben Sie möglicherweise unwissentlich einen Virus oder Spyware auf Ihrem Gerät installiert.
Sammeln QR-Codes persönliche Daten?
Eigentlich nicht. Nur durch das Scannen eines QR-Codes erhält dieser keinen Zugang zu Ihren persönlichen Daten. Die Website oder App, zu der Sie weitergeleitet werden, kann jedoch Daten anfordern oder Ihre Aktivitäten tracken. Kriminelle nutzen das zu ihrem Vorteil. Sie erstellen bösartige QR-Codes, um sensible Daten zu sammeln.
Weitere Informationen: Weitere Details finden Sie in unserem Leitfaden zur Sicherheit von QR-Codes.
So bleiben Sie bei der Verwendung von QR-Codes sicher
Die sichere Verwendung von QR-Codes ist wichtig, um Betrug sowie Datendiebstahl zu vermeiden. Nachfolgend finden Sie einige einfache Schritte, womit Sie sich schützen können:
- Überprüfen Sie die Herkunft: Überprüfen Sie immer die Quelle sowie den Kontext eines QR-Codes, bevor Sie ihn scannen. Erhalten Sie einen QR-Code per E-Mail, SMS oder über soziale Medien, vergewissern Sie sich, dass er aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Das können etwa eine offizielle Website oder ein bekanntes Unternehmen sein.
- Seien Sie in der Öffentlichkeit vorsichtig: Achten Sie in öffentlichen Räumen genau auf Codes, die beschädigt oder manipuliert erscheinen. Verdächtig ist auch, wenn Sie ohne Erklärung platziert wurden. Gibt es keinen klaren Hinweis, wohin der Code führt, ignorieren Sie ihn.
- Sehen Sie sich den Link in der Vorschau: Bevor Sie auf einen Link tippen, überprüfen Sie die URL, die Ihre Kamera oder die Scanner-App anzeigt. Achten Sie auf Tippfehler, seltsame Domainnamen oder verkürzte Links, die das tatsächliche Ziel verbergen.
Auswahl einer sicheren QR-Code-Scanner-App
Die integrierte Kamera Ihres Telefons kann die meisten QR-Codes problemlos scannen. Der Einsatz einer App, die für sicheres Scannen entwickelt wurde, bietet allerdings zusätzliche Sicherheit. Die besten Apps können verdächtige Links markieren oder sogar bösartige QR-Codes automatisch blockieren. Damit helfen sie Ihnen, gefährliche Websites zu vermeiden.
Für zusätzlichen Schutz sollten Sie einen Desktop-Service oder mobilen VPN-Dienst erwägen. Das verschlüsselt Ihre Verbindung und verbessert Ihre Privatsphäre. Halten Sie Ihr Gerät auch stets auf dem neuesten Stand. Dann haben Sie beim Scannen von QR-Codes immer die neuesten Sicherheitsfunktionen.
FAQ: Häufige Fragen zu QR-Codes
Ist der QR-Code-Generator von Google kostenlos?
Ja, Google bietet einen kostenlosen Generator für QR-Codes. Er ist direkt in den Chrome-Browser integriert. Chrome-Nutzer können einfach eine Webseite öffnen, mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite klicken und dann „QR-Code für diese Seite erstellen" auswählen. Damit erstellen Sie den entsprechenden Code.
Kann ich einen QR-Code ohne App scannen?
Das hängt von Ihrem Gerät ab. Die meisten modernen Smartphones haben einen in ihre Kamerasoftware integrierten QR-Code-Reader. Das gilt auch für Android-Geräte und iPhones. Meistens müssen Sie nur die Kamera Ihres Geräts öffnen und den Code scannen. Eine Installation von Apps von Drittanbietern ist häufig nicht nötig.
Erkennen alle Handys QR-Codes?
Ja, alle Smartphones sollten QR-Codes erkennen und scannen können. Bei älteren Handys ist eine solche Funktion jedoch möglicherweise nicht per Standard integriert. Dann müssen Sie eine separate QR-Code-Reader-App herunterladen und installieren, um Codes zu scannen. Auf moderneren Geräten können normalerweise einfach die Standard-Kamera-App einsetzen, um QR-Codes problemlos zu scannen.
Wie kann ich einen QR-Code für einen Link erstellen?
Sie können ein kostenloses QR-Code-Generator-Tool verwenden, um einen QR-Code für einen Link zu erstellen. Solche Tools gibt es viele und sie sind normalerweise ziemlich benutzerfreundlich. Sie müssen lediglich Ihren Link kopieren und in den Generator einfügen. Dann klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche, um ihn zu erstellen. Anschließend können Sie Ihren neuen QR-Code nach Bedarf herunterladen, speichern oder teilen.
Welcher QR-Code-Scanner ist der sicherste?
Die App „Safe QR Code Reader" von Trend Micro ist einer der sichersten QR-Code-Scanner. Das Programm wurde von einem Cybersicherheitsunternehmen entwickelt und bietet integrierte Sicherheitsfunktionen. Sie kann Ihnen beispielsweise sagen, ob ein QR-Code sicher ist. Zudem kann Sie das Programm vor verdächtigen oder gefährlichen Links warnen. Ferner blockiert und meldet die App automatisch bösartige QR-Codes und schützt Sie so vor QR-Code-Betrug sowie Cyberangriffen.
Was sind die besten Vorgehensweisen für Unternehmen, die QR-Codes verwenden?
Verwendet Ihr Unternehmen QR-Codes, um Informationen auszutauschen, Produkte zu bewerben oder Kundendaten zu sammeln, müssen sie klar, funktional sowie benutzerfreundlich sein. Ein gut gestaltetes QR-Erlebnis kann die Kundenbindung verbessern. Ein schlecht umgesetztes Erlebnis frustriert die Benutzer hingegen oder vertreibt sie sogar.
Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie immer den Kontext sowie klare Anweisungen bereitstellen. Dann wissen die Nutzer genau, wozu der QR-Code dient. Verwenden Sie einen Aufruf zum Handeln oder einen Anreiz. Das könnten etwa „Scannen Sie den Code und erhalten Sie 20 % Rabatt" oder „Scannen Sie den Code für unsere Speisekarte" sein. Damit fördern Sie ein Engagement. Optimieren Sie das Design, indem Sie einen hohen Kontrast verwenden. Vermeiden Sie zudem Unordnung um den Code, damit er sich leichter scannen lässt.
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